23.03.2023

Heizen mit fossiler Energie wird zur Kostenfalle

Wir sprechen uns dafür aus, dass neu gebaute Heizungen zu 65 Prozent mit erneuerbaren Energien betrieben werden sollen.

„Bei Gebäuden wurden 2022 zwar CO2-Emissionen gemindert. Trotzdem überschreitet der Gebäudesektor wie im Vorjahr die erlaubte Jahresemissionsmenge gemäß Bundesklimaschutzgesetz. Es gibt dringend Handlungsbedarf. Die Wärmewende muss kommen, wenn die selbst gesteckten Klimaziele erreicht werden sollen. Nur damit wird garantiert, dass die Menschen in Zukunft günstig im Warmen sitzen“, sagte Wolfgang Aldag, energiepolitischer Sprecher der grünen Landtagsfraktion.

Der bisherige Arbeitsentwurf enthält die Pflicht, dass ab 01. Januar 2024 möglichst jede neu eingebaute Heizung zu 65 Prozent mit erneuerbaren Energien betrieben werden soll. „Gas- und Ölheizungen können weiter eingebaut werden, aber eben nur kombiniert mit erneuerbaren Energien als sogenannte Hybridheizung. Ein Verbot, wie es immer wieder behauptet wird, gibt es nicht. Außerdem handelt es sich um einen Arbeitsentwurf. Bis zum Gesetzbeschluss werden noch flankierende Förderprogramme entwickelt“, stellte Aldag klar. 

„Jeder Häuslebauer und jede Oma in Sachsen-Anhalt werden den Umstieg auf erneuerbare Energien ermöglicht bekommen, damit sie nicht in der Kostenfalle der fossilen Energien steckenbleiben.  Öl und Gas werden in den 2030er Jahren deutlich teurer. Es ist also von Vorteil mit Hilfe der Förderung in das neue System zu investieren. Langfristig werden die Menschen dadurch Geld sparen.“

Yves Rackwitz

Mitarbeiter für Pressearbeit, Social Media und Veranstaltungsmanagement